Videospiele sind ein Werk des Teufels

Bei dieser Überschrift könnte man denken dies wird ein Negativbeispiel für ein Hobby denen mittlerweile Millionen Männer und Frauen frönen. Früher wurden wir ausgelacht und hätten kein soziales Leben außerhalb dieser virtuellen Welt. Aber das ist zum Glück nicht mehr so oder anders gesagt ein weit verbreiteter Mythos. Denn Spiele verbinden. Genauso wie Musik.

Manche Menschen wären sich nie begegnet hätten Sie nicht das ein oder andere Spiel gespielt. Ich spreche da aus eigener Erfahrung und trotzdem muss ich mir immer wieder nachsagen lassen, wie Sinn befreit diese Tätigkeit sei. Aber mal ehrlich…im Preis / Leistungsverhältnis habe ich von einem guten Game mehr als Zwei Stunden im Kino. Klar dieser Vergleich hinkt, aber soll nur bildlich aufzeigen wohin wir uns bewegen. Ein Spiel ist mehr als nur sinnloses im Kreis fahren bei Mario Kart oder das töten von Terroristen im neuen Call of Duty. Die Visuelle Darstellung ist eine Art Kunstform die gerne diskutiert werden darf. Aber ein Spieler der Shooter spielt, der sieht nicht nur den Schuss aus der Pistole und den sterbenden Gegner. Es ist eher so das er fühlt was er tut. Die Fähigkeit besonders genau zu Zielen und zu treffen stehen im Fokus. Die Animation ist nur optische Bestätigung. Genauso bei Rollenspielen. Ja natürlich schnetzeln wir uns in einem Diablo durch tausende Gegnerhorden, aber wir wollen doch nur die Beute in Ihren Taschen. Das töten ist Zweitrangig. Denn wir sind viel stärker und wenn nicht, dann sorgen wir dafür in dem wir dem Boss erneut gegenübertreten. Im großen und ganzen sind das alles Spiele die uns entweder eine tolle Geschichte erzählen oder uns fordern in unseren Fähigkeiten in irgendeiner Sache der  Beste zu sein und daran kann nichts schlimmes sein.

Natürlich gibt es auch die negativen Aspekte. Viele Kinder und Jugendlich verlieren sich und kompensieren die wenige Liebe aus Ihrem Elternhaus oder schlechten Noten aus der Schule. Man kann etwas sein, was man ihm realen Leben nicht ist. Ich kenne Eltern die Zocken und Ihren Kindern die Leidenschaft auf ganz andere Art Weise beibringen. Nur leider ist ein viel zu kleiner Teil. Ich selber habe Kinder im Haushalt und das was ich mit Leidenschaft tue gebe ich Ihnen weiter, aber in einem Rahmen der angemessen ist. Denn auch ich möchte das eines Tages das Image der Gamer anerkannt wird. Noch mehr als heute. Gamer sind nicht Fett und verpickelt, sondern auch gut aussehende Typen, die einen guten Job haben und sich um Ihre Familie kümmern.

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